Niko senkt Restmüllproduktion in den letzten 10 Jahren um mehr als 40 %

Führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit wird durch 18. Umweltcharta in Folge unterstrichen

Der Hauptsitz und die Produktionsstätten von Niko in Sint-Niklaas, Belgien, wurden von der Handelskammer VOKA Ostflandern erneut mit der Umweltcharta ausgezeichnet. Mit dieser Charta werden jährlich Unternehmen gekürt, die mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltanstrengungen unternehmen. Dank einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik konnte das in Sint-Niklaas ansässige Familienunternehmen unter anderem seinen Energie- und Wasserverbrauch sowie seine Restmüllproduktion deutlich reduzieren. In den kommenden Jahren wird das Unternehmen seine Anstrengungen in Sachen nachhaltige Produktion weiter intensivieren. Außerdem zielt es darauf ab, den Anteil selbstproduzierten erneuerbarer Energie zu erhöhen.

 

Laut den aktuellen Klimazielen der Europäischen Union müssen nächstes Jahr 13 % der gesamten Energie in Belgien aus erneuerbaren Quellen stammen. Die Wirtschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Niko nutzt bereits ausschließlich erneuerbare Energie und erzeugt 12,5 % seines jährlichen Gesamtenergiebedarfs selbst durch eigene Photovoltaikmodule.

„Als Produktionsunternehmen möchten wir unserer Verantwortung im Energiewende gerecht werden. Wir nutzen nicht nur bereits zu 100 % nachhaltige Energie, sondern erzeugen dank unserer 4.300 m² großen Photovoltaikanlage auch 1.000.000 kWh/Jahr selbst. Den Anteil an selbstproduzierter erneuerbaren Energie möchten wir steigern. Außerdem prüfen wir gegenwärtig die Möglichkeiten von Windenergie und Wärmepumpen.“ Dirk D'haese, Umweltkoordinator bei Niko

Eine Nachhaltigkeitspolitik die sich auszahlt

Das Familienunternehmen, das 2019 sein hundertjähriges Jubiläum feiert, hat seinen Umsatz im Vergleich zu vor 15 Jahren verdoppelt. Trotz einer deutlichen Produktionssteigerung sprechen die Ergebnisse der Nachhaltigkeitspolitik Bände:

  • Energieeinsparungen von 15 % verglichen mit dem Jahr 2010 durch den Einsatz energieeffizienter Maschinen und ein kluges Energiemanagementsystem.
  • Um mehr als 40 % reduzierter Wasserverbrauch im Vergleich zum Jahr 2000 dank rationeller Wassernutzung und Regenwasserrückgewinnung.
  • Durch das Recycling von Produktionsabfällen in Rohstoffe für die Produktion und eine effiziente Abfallsammlung beträgt der Restmüll 14 % pro Jahr, verglichen mit 23 % im Jahr 2007.

Dirk D'haese: „Zusammen mit unseren Partnern suchen wir weiter aktiv nach Lösungen, um den ökologischen Fußabdruck unserer Herstellungsverfahren weiter zu verkleinern. So versuchen wir beispielsweise, umweltschädliche Stoffe so weit wie möglich zu beseitigen oder durch ökologische Alternativen zu ersetzen, verwenden in der Lackieranlage eine biologische Luftfilteranlage und verpacken unsere Produkte in Kartons mit FSC-Label – einem internationalen Label zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft.“

18. Umweltcharta in Folge

Zur Optimierung der Umweltbemühungen stützt sich Niko auf die VOKA-Umweltcharta. Darin sind die jährlich zu erreichenden Ziele festgelegt, die anschließend von einer unabhängigen Kommission geprüft werden. Gestern Abend wurde Niko für seine Bemühungen zum 18. Mal in Folge mit der Umweltcharta von VOKA Ostflandern ausgezeichnet.

Katrien Moens, Managerin bei VOKA für Nachhaltiges Wirtschaften: „Mit der Umweltcharta werden jedes Jahr Unternehmen ausgezeichnet, die sich verpflichtet haben, mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebenen Anstrengungen zu unternehmen. Das ist das 18. Mal für Niko, wobei es nur wenigen Unternehmen gelungen ist, eine solche Leistung zu erzielen. Damit haben Sie einmal mehr ihre führende Rolle in Sachen Nachhaltigkeit bewiesen.“

Zusammen mit dem Personal wird die Messlatte immer höher gelegt

Zusätzlich zu dieser Umweltcharta organisiert VOKA auch die Charta für nachhaltiges Wirtschaften. Diese basiert auf den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN und beinhaltet zusätzlich zu den Umweltanstrengungen auch Bemühungen in Bezug auf die Sicherheit und das Wohlbefinden des Personals.

Dirk D'haese: „In den letzten 18 Jahren haben wir die Messlatte für uns selbst ein Stück höher gelegt. Da wir diesen Weg weiterverfolgen möchten, haben wir beschlossen, uns ab 2019 der VOKA-Charta für nachhaltiges Wirtschaften anstelle der Umweltcharta zu verpflichten. Innerhalb dieser Charta können wir unsere Nachhaltigkeitsziele für die kommenden Jahre ausweiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Wir möchten sie so viel wie möglich in diesen Prozess involvieren, ihr Bewusstsein wecken und sie mit den Instrumenten ausstatten, damit sie ihren eigenen Beitrag liefern können. Seit der Einführung unseres Fahrrad-Leasing-Plans haben sich beispielsweise weitere 100 Angestellte entschieden, ihr Rad zu ihrem Hauptverkehrsmittel zu machen.“